So funktioniert Location based service

 

Location! Und was Du daraus machst. Der richtige Ort, der richtige Zeitpunkt, der entscheidende Impuls.

Relevante, individualisierte und kontextbezogene Informationen punktgenau an einen Standort ausspielen: Mit wingu bringst Du Deinen Location based service dorthin, wo Deine mobilen Kunden sind und wo sie Deine Hinweise und Anregungen tatsächlich brauchen. 

 

Auf diese Weise erreichst Du Deine mobilen Adressaten überall dort, wo sie in absichtsvollen Momenten der Entscheidung etwas finden, etwas kaufen oder etwas lernen wollen.

Einfach. Intuitiv. wingu.

Funktion, Handling, Projekte: Was sind Beacons?

 

Was sind Beacon bzw. iBeacon?

Beacon sind kleine Sender bzw. Empfänger in verschiedenen Größen, Formen und Materialien, die auf der Bluetooth Low Energy (BLE) oder auch Bluetooth Smart Technologie basieren.

Was können Beacon?

Beacon funken regelmäßig und wiederkehrend ihre ID. Für die Übertragung von großen Datenmengen eignen sie sich aufgrund der relativ geringen Übertragungsrate jedoch nicht.

Befinden sich 3 Beacon-Sender in Reichweite zueinander, können nicht nur die Positionen der einzelnen Beacon bestimmt, sondern auch Wege eines Beacon-Empfängers innerhalb des Raumes nachvollzogen werden (Prinzip der Triangulation).

Per Software können dem Bluetooth-Signal komplexe Funktionen zugeordnet werden, z.B. das Aussenden von hochwertigem Content, Service oder Interaktionen an Empfänger-Geräten. Den dafür notwendigen Content hinterlegt die Software in einer Cloud.

Wie funktionieren Beacon? 

Die konzentrische Reichweite der Beacon ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich: Sie beträgt 60 Zentimeter bis zu 70 Meter. Entscheidend sind Parameter, wie Luftfeuchtigkeit und Temperatur, aber auch, welche Gegenstände sich ebenfalls im Raum befinden, also absorbierende oder reflektierende Stoffe. Es gibt Beacon für den Indoor-Bereich und Tough-Beacon für den Outdoor-Bereich. Beacon werden per Batterie – die Laufzeiten variieren je nach Leistungsanforderung der Beacon zwischen 2 und 5 Jahren – oder per Stromanschluss betrieben. Inzwischen gibt es auch Beacon, die in LED-Lampen integriert sind, oder per Solar angetrieben werden.

Proximity Marketing: Über den Einsatz von Beacon

Analog zum GPS-Signal im Outdoor-Bereich ist mit den Beacon eine Position im Indoor-Bereich exakt zu bestimmen. Empfänger-Geräte, die sich in der Reichweite der Beacon befinden, können nun mit positions- bzw. produkt-relevanten Informationen, so genanntem Location based content, angesteuert werden. Diese Service-Kommunikation und Interaktionen werden unter dem Begriff Proximity Marketing zusammengefasst und finden in vielen Branchen bereits Anwendung, z.B. im Einzelhandel, Tourismus, Industrie, Projektentwicklung, Museen und Ausstellungen, auf Festivals, Messen oder Flughäfen. 

Wie findest Du die richtigen Beacon für Dein Projekt?

Folgende Fragen musst Du im Vorfeld klären: Was sollen die Beacon leisten; z.B die Identifikation und Positionsbestimmung und die daraus resultierende Tracking-Funktion, das Aussenden von Content auf Empfänger-Geräten, das Messen von Raumbeschaffenheit durch zusätzliche Sensoren?

Bei der Wahl des Gehäuses ist wichtig, welchen äußeren Faktoren die Beacon ausgesetzt sind: Drinnen oder draußen, wasser- und wettergeschützt, wechselnde Temperaturen, starke Erschütterungen, Staubanhaftungen?

Werden die Beacon verbaut oder können die Batterien auch noch nach Jahren ausgetauscht werden?

Was kosten Beacon? 

Je nach Hersteller, nach Material, nach Beschaffenheit und den zusätzlichen Sensor-Funktionen der Beacon variieren die Anschaffungskosten stark; einfache Ausstattungen für z.B. den Einzelhandel gibt es ab 12 €. Für den Industriebereich werden Beacon oftmals mit robusteren Gehäusetypen und Sensorleistungen speziell angefertigt.

Einzelne Beacon können kinderleicht selbst positioniert und ausgemessen werden. Für die fachgerechte Installation größerer Mengen in Lager, Archiven und Filialen werden auch Servicepakete zu Festpreisen angeboten.

Folgekosten entstehen für Beacon auf Batteriebasis durch den Austausch nach 2 bis 5 Jahren; das ist je nach Kapazität der einzelnen Batterie unterschiedlich.

Wo kaufst Du Beacon? 

Es gibt zahlreiche Hardware-Hersteller. Unter dem Namen iBeacons z.B. vermarktet Apple seine Beacon. Wir pflegen Partnerschaften mit verschiedenen Hardware-Herstellern weltweit, wie kontakt.io, estimote und Blukii.

Wichtiger Hinweis: Du kannst Beacon aller Hersteller auf unserer Proximity Plattform einbinden und mit hochwertigem, komplexem Content verknüpfen. Bei der Entwicklung der Plattform, wie z.B. bei der Konfiguration der Trigger im Backend, achten wir stets auf einen schmalen Energieverbrauch und gutes Handling. 

Weitere Proximity Technologie: Über Geofence, NFC und QR-Codes

Je nach Anwendungsbereich, Location und Anforderungen gibt es neben den Beacons auch andere Proximity-Technologien, die ortsrelevanten Content antriggern, z.B. Geofence, NFC oder QR-Codes. Eine Übersicht findest Du hier.

WINGU-STARTERBOX: Dein idealer Einstieg in Location based service

Hier kannst Du iBeacon in einer komfortablen wingu-Box kaufen. Das Besondere: Du erhältst zusätzlich einen Gutschein und kannst unsere Proximity Plattform kostenfrei testen. Mit Deinem Code schalten wir Dir dafür alle Features aus dem Basis-Abo frei. Für Deinen idealen Start in die Welt des Location based services.

Funktion, Handling, Einsatz: So funktioniert NFC

Was ist NFC?

Die Near Field Communication (NFC) ist der Austausch von Informationen zwischen einem passiven NFC-Chip (NFC-Tag) und einem auf Smartphones vorinstallierten NFC-Reader. Die gespeicherte Funktion wird ausgelöst, wenn der Chip mit dem Smartphone aus nächster Nähe über Berühren bzw. Auflegen aktiviert wird. Diese Geste wird Tappen genannt.

NFC: Wie funktioniert Near Field Communication?

 Digitale Informationen am Produkt: Mit NFC-Tags den Showroom aufwerten.

Digitale Informationen am Produkt: Mit NFC-Tags den Showroom aufwerten.

NFC funktioniert auf Basis elektromagnetischer Induktion. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist mit 424 KByte/s geringer als die von Bluetooth und reicht lediglich, um kleinste Datenmengen zu verschicken oder zur Verifizierung abzugleichen. Komplexe Funktionen, z.B. das Aussenden von hochwertigem Content, Services oder Interaktionen, die dabei ausgelöst werden, werden vorab in einer Cloud definiert.

Proximity Marketing mit NFC

Typische Anwendungsfelder für NFC im Alltag sind z.B. mobiles oder kontaktloses Bezahlen, Ticketing, in der Industrie sowie - im Bereich Smart Home - das Steuern von Haushaltsgeräten. NFC-Chips werden auch in Sportbekleidung eingesetzt. Lies hier über den Einsatz von NFC im Showroom: Der Veranstalter einer Möbelmesse hat Produktdetails, Ausstattungsvarianten und Konfigurationsservice in seiner mobilen Besucher-App zur Verfügung gestellt.  

Die Vorteile von NFC?

Mit einer Dicke von nur einem Millimeter sowie einem Zentimeter großen Durchmesser lassen sich die NFC-Tags nahezu überall anbringen. Die unmittelbare Nähe zwischen Chip und Reader macht die NFC-Technologie vor Hackerangriffen oder Störungen besonders sicher. NFC ist energiesparend und somit keine Belastung für das Smartphone-Akku. Außerdem: Der User entscheidet aktiv, welche Informationen er abruft und stimmt im Wesentlichen jeder Transaktion zu. Pull statt push.

Worauf ist bei der Implementierung von NFC zu achten?

Die Benutzer benötigen ein NFC-fähiges Smartphone, ältere iOS-Geräte beispielsweise unterstützen die Technologie nicht. Wichtig ist, dass die User von Dir klare Handlungsanweisungen “Tap hier!” oder über das NFC-Symbol einen Hinweis auf die dahinterliegenden Funktion erhalten.

Was kosten NFC-Tags?

 NFC sofort einsetzen. Mit wingu.

NFC sofort einsetzen. Mit wingu.

NFC-Tags sind in oder auf nahezu jedem Objekt oder Medium platzierbar. Sticker, Schlüsselanhänger, Karten: Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Größen. Anschaffungskosten für die Hardware bewegen sich im unteren Centbereich. Zur Einhaltung des CI kannst Du die Tags individuell gestalten. Zusatzkosten entstehen hier für Gestaltung und Druck.

Weitere Proximity Technologie: Über Geofence, Beacons und QR-Codes

Je nach Anwendungsbereich, Location und Anforderungen gibt es neben NFC auch andere Proximity-Technologien, die ortsrelevanten Content antriggern, wie z.B. Beacon oder Geofencing. Eine Übersicht findest Du hier.

wingu - proximity platform. Mit wingu ist es sehr einfach, Proximity-Technologien, wie BeaconEddystoneGeofenceQR-CodeNFC-Tag, einzusetzen. Du erstellst Inhalte für standortbezogene Dienste und steuerst diese über Deine Apps oder Webapplikationen aus. Mehrsprachige Inhalte, Content-Zeitplaner, Integration von Drittanwendungen: Mit Deinem Abonnement erhältst Du Zugang zu einer kompletten Proximity-Plattform mit benutzerfreundlichem CMS und Analysetools. Du selbst brauchst keine Programmierkenntnisse.

QR-Codes als Proximity Technologie einsetzen

Was ist ein QR-Code?

Die QR-Codierung (Quick Response) wurde 1994 von Denso Wave für die Logistik in der Automobilindustrie entwickelt. Die 2-D-Matrix besteht aus einem Quadrat mit schwarzen und weißen Feldern, die Daten binär darstellt und dreifach redundant innerhalb des Codes hinterlegt. Je mehr Informationen im Code hinterlegt werden sollen, umso größer ist das Quadrat. Maximal können 177 x 177 Felder-Elemente genutzt werden.

Wie funktioniert ein QR-Code?

Um einen QR-Code zu dechiffrieren, wird er von einem QR-Code-Scanner oder von der Kamera eines Smartphones mit QR-Code-Lesesoftware (ab iOS 11) eingelesen. Bei Samsung versteckt sich der QR-Code-Scanner als Erweiterung im "Internet"-Webbrowser. Bei Huawei funktioniert der Scanner über die Galerie-App, nachdem der QR-Code zuvor fotografiert wurde. Die Software ermittelt die hinter dem QR-Code liegende URL (meist als Short-Link), leitet auf diese Zieladresse weiter und bildet den entsprechenden Webinhalt ab. Zur Generierung des QR-Codes benötigst Du einen Code-Generator, der die druckfähige 2-D-Matrix erstellt.

Über den Einsatz von QR-Codes im Marketing

Zusätzliche Produktinformationen im Schaufenster, Coupons und Rabatt-Aktionen in Printmedien, wie Magazine, Postkarten, Flyer: Der Einsatz von QR-Codes wird u.a. zur Erhöhung des Abverkaufs genutzt. Auf Plakaten, Bauschildern oder Werbestelen sind oftmals Kontaktdaten bzw. mobile Visitenkarten hinterlegt. Auch bei der Darstellung von Bordkarten, Fahr- oder Benutzerkarten finden QR-Codes ihre Anwendung.

2 wesentliche Vorteile von QR-Codes

Die Anwendung wird von jedem mobilen Betriebssystem unterstützt. Der Nutzer benötigt entweder eine scanfähige Kamera oder eine App, die über die Lese- bzw. Dekodierungssoftware verfügt. Der Einsatz erfordert kaum Zusatzkosten, allenfalls Printkosten, um den QR-Code auf einem Drittmedium - wie auf Plakate, Foldern, Werbestelen - sichtbar zu machen.

Was ist bei der Implementierung von QR-Codes wichtig?

Bei der Darstellung des Codes ist eine Kantenlänge von mindestens 2,5 Zentimeter nötig, um die Lesbarkeit zu gewährleisten. Das Medium, auf dem der QR-Code angebracht ist, sollte keine spiegelnde Oberfläche und möglichst viel Kontrast haben.

Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt. Der Verlust bzw. die Unlesbarkeit von 30% des Codes werden toleriert; der Code kann dann immer noch eindeutig dem jeweiligen Inhalt zugewiesen werden.

Auch wenn es mittlerweile farbige Codes gibt, wirkt die quadratische Matrix - im Hinblick auf Ästhetik und auf den Wunsch nach Einhaltung des CI - etwas sperrig und wenig gefällig.

Seitdem die Scanfunktion in der Kamera des neuen iPhones integriert ist, erfährt der QR-Code in Europa ein Revival. Das Prinzip des QR-Codes ist weit verbreitet, seine Handhabung muss nicht ausführlich erklärt werden: Nicht selten sollten aber Sinn und Nutzen konkret benannt werden, um die Smartphone-Besitzer zu motivieren, die App zu öffnen bzw. den QR-Code mit der Kamera einzulesen.

Das optimale Verhältnis von Größe des QR-Codes und Abstand des Scanners beträgt 1 zu 10.

Es muss zum Auslesen des QR-Codes ausreichend Netzabdeckung gewährleistet sein; der Code sollte auf eine mobil optimierte Seite weiterleiten.

QR-Codes und Landingpage auf wingu erstellen

Ohne aufwändige Programmierung einer Landingpage: Auf der Proximity Plattform wingu kannst Du über den integrierten Code-Generator einen QR-Code erstellen, ausdrucken und an Deinem POS oder Produkt positionieren. Der QR-Code fungiert ebenso als Lokalisierungstrigger, wie Geofence, Beacons oder Eddystones. Du verknüpfst den QR-Code mit Deinen Inhalten, Funktionen oder Interaktionen.

Scannen Deine mobilen Kunden den QR-Code ein, wird ihnen der Content direkt auf dem Smartphone angezeigt. Mit Hilfe der Analysetools erfährst Du anschließend, wie viele Smartphones Deinen QR-Code ausgelesen haben.

Geofence: Was es ist und wie es funktioniert?

Was ist Geofence?

Geofence ist ein Kunstwort aus Geo(graphic) und Fence (engl. Zaun). Geofence-Bereiche können Kreise, Rechtecke oder auch komplexere Flächen durch die Fixierung ihrer Koordinaten bzw. ihres Radiuses im Navigationssatellitensystem sein.

Wie funktioniert Geofencing?

Geofencing meint das automatisierte Auslösen einer Funktion beim Ein- oder Austreten aus dieser fest definierten, geografischen Geofence-Fläche. Dazu sendet das beobachtete Objekt in regelmäßigen Abständen seine Position via GPS. Es empfängt also permanent die aktuelle Uhrzeit und die Positionsdaten von mindestens drei, optimal von vier Satelliten, woraus sich Rückschlüsse auf seine Lage ergeben. Betritt der Nutzer eines GPS-fähigen Gerätes - z.B. eines Smartphones - den digital “umzäunten” Raum, so wird eine Aktion bzw. Interaktion ausgelöst. Dieser Content wird vorab in einer Cloud hinterlegt. 

Anwendungen von Proximity Marketing via Geofence

Die Lokalisierungstechnik per GPS ermöglicht viele branchenübergreifenden Anwendungen, vom Abfragen standortbasierter Informationen über Navigationsfunktionen und - unter Einbeziehen der Zeit - auch Leistungsmessungen im Sport. Beispiele finden sich nahezu in jedem B2B- und B2C-Bereich: Im Tourismus, in der Verkehrsführung und Logistik, in der Gastronomie, im Sales. Immer mehr Suchanfragen finden laut Google mit lokaler Zielrichtung statt und werden dann über Nearby-Funktionen bedient.

Vorteile von Geofencing

GPS ist in jedem Smartphone integriert; die Reichweite ist hoch, die Funktionen bei den Smartphone-Nutzern bekannt, vertraut und akzeptiert.

Was ist bei der Implementierung zu beachten?

Innerhalb von Gebäuden ist das GPS-Signal oftmals eingeschränkt. Für die Navigation in geschlossenen Räumen ist daher ein durchdachter Triggermix aus Geofence zum Gebäude und z.B. Indoor-Beacons, Eddystones oder NFC-Tags innerhalb des Gebäudes zu empfehlen.

Durch die kontinuierliche Verwendung von GPS ist der Stromverbrauch für die Navigationsgeräte, Laufuhren bzw. Smartphones recht hoch.

Dass Standort und Aufenthaltsdauer von diesen GPS-fähigen Geräten permanent erfasst werden, darüber solltest Du die Nutzer in den Allgemeinen Bestimmungen transparent und verständlich aufklären. Auch nachträglichen Änderungen sollten die Nutzer zustimmen können.

Die technischen Hürden mit wingu überwinden

Je nach Anwendungsbereich, Location und Anforderungen gibt es neben Geofence auch andere Proximity-Technologien, die ortsrelevanten Content antriggern; z.B. Beacons, NFC-Tags, QR-Codes. Eine Übersicht findest Du hier.

Bei der Entwicklung des SDK, wie z.B. bei der Konfiguration der Trigger im Backend, optimieren wir stets die Energieeffizienz z.B. beim Scannen der Locations. 

Geofencing, Geofence, GPS: Was ist das?

Location based Service via Geofencing

 Einsatz Geofencing im Fernverkehr

Einsatz Geofencing im Fernverkehr

Die Abkürzung GPS steht für “Global Positioning System”, deutsch: Globales Positionsbestimmungssystem. Sie beschreibt eine Lokalisierungsfunktion, mit der man den Standort GPS-fähiger Geräte, wie zum Beispiel Smartphones, ermitteln kann. Die GPS-Ortung erfolgt dabei über Satelliten. Drei - im Optimum 4 - Satelliten senden dafür durchgängig ihre Positionsdaten und die Uhrzeit. Das zu ortende GPS-fähige Gerät empfängt diese Daten, woraus sich Rückschlüsse auf seine Lage und - wenn das Gerät in Bewegung ist - seine Geschwindigkeit ergeben.

Geofence ist ein Kunstwort aus Geo(graphic) und Fence (engl. Zaun). Geofence-Bereiche können Kreise, Rechtecke oder auch komplexere Flächen durch das Festlegen ihrer GPS-Koordinaten bzw. ihres Radiusses im Navigationssatellitensystem sein.

Geofencing meint das automatisierte Auslösen einer Funktion beim Ein- oder Austreten aus diesen fest definierten, geografischen Geofence-Flächen. Betritt oder verlässt der Nutzer eines GPS-fähigen Gerätes den digital “umzäunten” Raum, so wird eine Aktion bzw. Interaktion auf seinem Smartphone ausgelöst. Er kann also an einer konkreten Position geortet und gezielt angesprochen werden. Dieser dazu notwendige Content bzw. Datensatz wird vorab in einer Cloud hinterlegt.

Welche Bedeutung haben GPS, Geofence und Geofencing?

Seinen Ursprung hat die GPS-Ortung bereits in der 70er Jahren, als es vom US-Verteidigungsministerium entwickelt wurde und das alte Satellitennavigationssystem NNSS der Marine ablöste. Die GPS-Ortung hat sich bis heute als weltweit wichtigstes Ortungssystem etabliert. Laut einer Umfrage zur Nutzungshäufigkeit der Ortungsfunktion GPS durch Smartphone-Benutzer - 2016 veröffentlicht von Statista - lassen 48 Prozent der Mobil-Device-Verwender die Ortung durch GPS häufig bis immer zu.

Geofencing – die Vorteile der GPS-Funktion

Der hohe Bekanntheitsgrad, die hohe Verbreitung und Akzeptanz bei den Nutzern sind unter anderem dadurch begünstigt, da die GPS-Funktion nahezu in jedem Smartphone bei Werksauslieferung integriert und somit sofort verwendbar ist.

Zahlreiche Services, wie Navigationssysteme oder standortbasierte Informationen wie die Angabe von Entfernungen, basieren auf GPS-Ortung und sind bei den Smartphone-Nutzern bekannt, vertraut und akzeptiert.

Anwendungsbeispiele für GPS und Geofencing im Alltag

Die Ortung per GPS ermöglicht viele branchenübergreifenden Anwendungen, z.B. das Abfragen standortbasierter Informationen auf digitalen Karten, bei der Verkehrsführung, bei Umleitungen vor einem Stau und - unter Einbeziehen der Zeit - auch Leistungsmessungen im Sport, wenn die GPS-Funktion z.B. in einer Lauf-Uhr integriert ist.

Beispiele für Anwendung von Geofencing finden sich nahezu in jedem B2B- und B2C-Bereich: z.B. Geofencing im Tourismus, wenn Informationen und unterhaltende Inhalte positionsgenau an Sehenswürdigkeiten und besonderen Plätzen abrufbar sind; Geofencing Einsatz in der Gastronomie, wenn Restaurants und Mittagstische in unmittelbarer Nähe empfohlen und mit Gutscheinen oder Rabattaktionen zusätzlich beworben werden; Geofencing im Einzelhandel, wenn Passanten zu weniger frequentierten Geschäften navigiert wird. Immer mehr Suchanfragen und Abfragen zu Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten finden laut Google mit lokaler Zielrichtung statt und werden dann über diese sogenannten Nearby-Funktionen bedient. Lies hier über den Einsatz von Geofencing im Crossdocking: Ein Logistik-Unternehmen stellt seinen Fahrern relevante Informationen in der mobilen App zur Verfügung, damit diese sich leichter auf dem Betriebsgelände zurechtfinden. 

Die Herausforderungen von GPS und Geofencing

 Geofencing, Geofence, GPS: Was ist das?

Geofencing, Geofence, GPS: Was ist das?

Die Genauigkeit von GPS: Bei der Implementierung von Geofencing ist zu beachten, dass die Genauigkeit von GPS von einigen Faktoren abhängig ist. Grundsätzlich kann mithilfe von GPS-Ortung eine Positionsbestimmung im Rahmen von 2-30 Metern - in den meisten Fällen auf unter 10 Metern genau - erreicht werden. Für eine exaktere Bestimmung sollte das GPS-fähige Gerät unmittelbar “Sichtkontakt” zu den Satelliten haben, weil die Signale der Satelliten von dichteren Materialien - wie z.B. Beton, Stahl, Holz etc. - absorbiert und sie somit schwächer oder gar nicht durchdringen. Innerhalb von Gebäuden ist das GPS-Signal deshalb oftmals eingeschränkt. Für die Navigation in geschlossenen Räumen ist daher empfehlenswert, andere Lokalisierungstechnologien einzusetzen.

Der Stromverbrauch von GPS: Apps, in denen Geofencing-Funktionen integriert sind, scannen den Hintergrund permanent nach Satelliten ab, um bei Eintritt oder Austritt des Geofence-Bereichs die hinterlegte Interaktion auszulösen. Durch die kontinuierliche Verwendung von GPS ist der Stromverbrauch für diese Geräte recht hoch.

Der Datenschutz bei GPS: Dass Standort und Aufenthaltsdauer von diesen GPS-fähigen Geräten permanent erfasst werden, darüber müssen die Nutzer in den allgemeinen Bestimmungen transparent und verständlich aufgeklärt werden. So will es die DSGVO. Auch nachträglichen Änderungen der Funktionen sollten die Nutzer zustimmen können.

Die Hürden des Geofencing mit wingu überwinden

Die Genauigkeit von GPS: Neben Geofence gibt es auch andere Lokalisierungstechnologien, wie z.B. Beacon und NFC-Tags, deren Positionsbestimmungen nicht mithilfe GPS-Daten sondern mit Bluetooth bzw. auf Basis elektromagnetischer Induktion gelingen und die GPS im Indoor-Bereich zuverlässig ablösen können. wingu – die Proximity Plattform – ist die einzige Plattform, die alle Lokalisierungstechnologien unterstützt und somit einen geeigneten Trigger-Mix ermöglicht.

Der Stromverbrauch von GPS: wingu hat einen eigenen Algorithmus für das Background Scanning, also das Erkennen der Geofence-Bereiche, entwickelt, mit dem der Stromverbrauch signifikant verringert werden konnte.

Der Datenschutz bei GPS: wingu ist DSGVO konform und sichert seinen Kunden alleinigen Zugriff auf Analyse-Daten und Auswertungen zu.

Bring’ Deinen standortbezogenen Content an Locations weltweit und starte jetzt Dein Geofencing-Projekt mit wingu - proximity platform. Mit wingu ist es sehr einfach, Proximity-Technologien, wie Beacon, Eddystone, Geofence, QR-Code, NFC-Tag, einzusetzen. Du erstellst Inhalte für standortbezogene Dienste und steuerst diese über Deine Apps oder Webapplikationen aus. Mehrsprachige Inhalte, Content-Zeitplaner, Integration von Drittanwendungen: Mit Deinem Abonnement erhältst Du Zugang zu einer kompletten Proximity-Plattform mit benutzerfreundlichem CMS und Analysetools. Du selbst brauchst keine Programmierkenntnisse.

Geo fencing: Ortsbezogener Content via GPS

 

Geo fencing meint das automatisierte Auslösen einer Funktion beim Ein- oder Austreten aus einer - per GPS-Daten - festgelegten Fläche. Diese Geofencing-Bereiche können konzentrisch - also kreisförmig um einen Mittelpunkt -, als viereckige Fläche oder über die Verwendung von Polygonzügen als komplexe Geometrie fixiert werden.

Content via Geo fencing: Konkrete Einsatz- und Anwender-Möglichkeiten

  Tracking Einsatz von Geo fencing in der Logistik/ Crossdocking

Tracking Einsatz von Geo fencing in der Logistik/ Crossdocking

Bereiche des Geo fencing sind demnach von digital festgelegten Grenzen umschlossen. Übertritt das GPS-fähige, beobachtete Objekt diese Markierungen, löst dies eine vordefinierte Aktion aus. Naheliegend ist z.B. der Tracking Einsatz von Geo fencing in der Logistik: 24 Stunden täglich werden Werttransporte per GPS-Ortung überwacht. Es wird ein Alarm ausgelöst, wenn sich diese Fahrzeuge aus einem Korridor entlang der geplanten Route heraus bewegen. Auch Autovermietungen kontrollieren ihre Fahrzeuge mithilfe von Geofencing, wenn die Mietwagen nur im Inland gefahren werden dürfen. Oder: Ein Logistik-Unternehmen kann via Geo fencing positionsrelevante Informationen an ihre Fahrer senden - per SMS oder als Notiz in der internen Mitarbeiter-App - , um ihnen die Navigation auf dem Betriebsgelände zu erleichtern; quasi als digitales Leitsystem. Ausgelöst werden die Nachrichten, wenn die Laster durch die digitalen Schranken fahren, sie z.B. falsch abbiegen.

  Tracking Alarm: Diebstahlschutz via Geo fencing

Tracking Alarm: Diebstahlschutz via Geo fencing

Für den Diebstahlschutz eignet sich Geo fencing ebenfalls gut: Hier wäre der sogenannte Tracking Alarm zu nennen. Dazu werden kleine GPS-Peilsender an schweren Baumaschinen, an Fahrrädern oder hochwertigen Show-Produkten befestigt. Bei Verlust kann das GPS-Signal auf einer Karte aufgespürt bzw. die passierte Route nachvollzogen werden. In der Pflege und Betreuung ältere Menschen werden Demenz Tracker als Notfall-Uhren am Armgelenk getragen. Oder noch einmal ein Beispiel aus dem Logistik-Bereich Crossdocking: Es können Kontrollpunkte, z.B. Laderampen, per GPS markiert werden. Alarm wird in Echtzeit an die Zentrale gemeldet, wenn zeitkritische Transporte erreicht bzw. nicht erreicht wurden.

Zu den Geofence nahen Einsatzbereichen gehören auch alle Geocaching, Geodashing und Geohashing Spiele, wie z.B. Pokemon Go, Zombies Run, Turf Wars oder Ingress, deren Grundlage jeweils die Ortung per GPS-Daten und die damit verbundenen, spielerischen Funktionen und Interaktionen sind.

 

Proximity Marketing und Location based Marketing via Geo fencing

Auch alle Marketingaktionen, die an konkreten Orten kontextbezogen durchgeführt werden sollen, lassen sich mit Geo fencing umsetzen. Hierzu gehören das Proximity Marketing und das Location based Marketing - zwei Begriffe, die oftmals gleichbedeutend genutzt werden, die aber grundlegend unterschiedliche Strategien verfolgen. Lies hier mehr über Proximity Marketing versus Location based Marketing. Ihnen gemeinsam ist, dass Location based Content für mobile Devices bereitgestellt wird: Also für den konkreten Ort und den konkreten Kontakt-Moment relevante, kontextsensitive Inhalte.

Ein Bahnunternehmen hat Geo fencing eingesetzt, indem es z.B. verschiedenen Streckenabschnitte markiert und ihnen unterschiedliche Menükarten für das Bordrestaurant zugeordnet hat. Ein Geofence am Startbahnhof triggert den Download der Menükarte auf das Mobiltelefon der Zugreisenden und steht anschließend während der kompletten Fahrt zur Verfügung. Auch bei schlechtem Internetempfang.

Ein wesentlicher Vorteil, dieses Proximity Marketing mit Geo fencing umzusetzen, liegt u.a. darin, dass man im Gegensatz zum Einsatz anderer Lokalisierungstechnologien, wie z.B. Beacons, NFC-Tags, Eddystones und QR-Codes, komplett ohne Hardware auskommt. Einen Überblick über die Anforderungen der verschiedenen Trigger vermittelt folgende Tabelle: Geo fencing im Vergleich mit Beacons.

 

Geo fencing Software: Komplexen Content positionsgenau ausspielen

Eine Erinnerungs-Mail, Alarm-Meldungen in Echtzeit, einen Kartenausschnitt mit dem Fundstück: Es gibt unzählige Anbieter von Geo fencing Software zur Darstellung und Ausführung der zum Teil hochkomplexen Funktionen. Findet die Aktion auf einem mobilen Device, wie z.B. auf einem Smartphone oder Tablet, statt, ist - unabhängig vom Betriebssystem, also Geo fencing bei Android, iOS oder Windows - eine App notwendig.

  Geo fencing bei Android, iOS oder Windows: Sofort einsetzen. Ohne Softwareentwicklung.

Geo fencing bei Android, iOS oder Windows: Sofort einsetzen. Ohne Softwareentwicklung.

Geo fencing sofort einsetzen: Ohne Entwicklung von Software

Um Kosten und Zeit für die Entwicklung dieser Software und für die App-Entwicklung zu sparen, bietet die Proximity Plattform wingu die Möglichkeit, in drei einfachen Schritten hochkomplexen Content mit Geofence-Bereichen zu verknüpfen: Videos, Bildergalerien, Umfragen, Aktions-Go-Button, Webshops. Der Content wird auf einer intuitiven Arbeitsoberfläche im CMS hochgeladen und per Mausklick an die GPS-Daten geheftet. Über offene API-Schnittstellen kann der Content aber auch aus Drittsystemen eingeladen werden. Zeitsteuerung, Mehrsprachigkeit, kostenfreie App: Alle Vorteile, Location based Content via Geo fencing mit wingu umzusetzen, finden sich auch hier: Software Vorteile Geo fencing mit wingu.

Bring’ Deinen standortbezogenen Content an Locations weltweit und starte jetzt Dein Geofencing-Projekt mit wingu - proximity platform. Mit wingu ist es sehr einfach, Proximity-Technologien, wie Beacon, Eddystone, Geofence, QR-Code, NFC-Tag, einzusetzen. Du erstellst Inhalte für standortbezogene Dienste und steuerst diese über Deine Apps oder Webapplikationen aus. Mehrsprachige Inhalte, Content-Zeitplaner, Integration von Drittanwendungen: Mit Deinem Abonnement erhältst Du Zugang zu einer kompletten Proximity-Plattform mit benutzerfreundlichem CMS und Analysetools. Du selbst brauchst keine Programmierkenntnisse.

Einsatz von Geofencing: Aktionen via GPS getriggert

 Einsatz Geofencing: Smart City

Einsatz Geofencing: Smart City

Geofencing ist Location based Service - getriggert und ausgelöst in dem Moment, in dem das gemeinte, per GPS-Ortung beobachtete Gerät an den festgelegten Koordinaten eintrifft oder diese verlässt. Benachrichtigungen (z.B. ein ortsabhängiges FAQ in öffentlichen Gebäuden), positionsgenaue Warnhinweise oder Tracking Alarm (z.B. Diebstahlschutz oder Demenz Tracker), Navigationshilfen (z.B. als digitales Leitsystem auf unwegigem Betriebsgeländen): Geofencing findet im Marketing ebenso zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten wie in der Industrie 4.0, in der Logistik oder in der Spiele-Industrie. Im Wesen verbinden Geofencing Use Cases die digitale mit der analogen Welt: Sobald ein geografisches Gebiet definiert ist, sind die Einsatzmöglichkeiten von Geofencing scheinbar endlos.

Die Zukunft von Geofencing: Marketing und Militär

Dass der Standort von GPS-fähigen Geräten, z.B. Smartphones, Tablet etc., permanent erfasst wird, darüber müssen ihre Nutzer in den allgemeinen Bestimmungen aufgeklärt werden. Auch nachträglichen Änderungen der Funktionen müssen die Nutzer zustimmen können. So ist es im Datenschutz (DSGVO) und im Verbraucherschutzgesetz beschrieben.

Trotz dieser Sicherheitsfragen scheint es jedoch nicht so, dass Geofencing in absehbarer Zeit an Popularität verlieren wird. Bis 2022 wird ein globales Wachstum von über 27 Prozent erwartet, so eine Pressemitteilung von MarketsandMarkets: “The geofencing market accounted for USD 458.3 Million in 2016 and is projected to reach USD 1,825.3 Million by 2022 (...).” Der aktuelle Proximity Report weist GPS Geofencing based Service mit 55 % nach Beacon based Service mit 86% zu den am häufigsten verwendeten Lokalisierungstechnologien innerhalb des Proximity Marketings aus.

Der zunehmende Trend von “Know Your Customer (KYC)” ist sicherlich auch im zunehmenden Einsatz von Smartphones begründet. Öffentliche, staatlich geförderte Initiativen, wie Smart-City Projekte leisten Vertrauensvorschub und forcieren die Implementierung von Geofencing Lösungen in vielen Regionen.

Zu den wichtigsten Faktoren für das Wachstum des Geofencing Marktes gehören aber vor allem die technologischen Fortschritte bei der Nutzung von Geodaten und die zunehmenden Anwendungen in zahlreichen Branchen. Neben dem Einsatz von Geofencing im Proximity Marketing und Location based Marketing ist das Militär der zweitgrößter Markt; für Nordamerika wird ab 2017/2018 sogar der größte Marktanteil von Geofencing angenommen. Dort kommt die Technologie in vielerlei Hinsicht zur Anwendung, wie z.B. bei der Marineabwehr, im Drohnenmanagement, bei der Luftwaffenabwehr, im Militärfahrzeugmanagement, bei der Strafverfolgung und für geografische Ereigniswarnungen. Die Regierungen mehrerer Länder investieren erheblich in standortbezogene Dienstleistungen.

Akzeptanz Geofencing nimmt mit seinem Nutzen zu

 Geofencing CMS: Mit wingu verknüpfst Du mit wenigen Klicks hochwertigen Content mit Deinen Geofence-Zonen.

Geofencing CMS: Mit wingu verknüpfst Du mit wenigen Klicks hochwertigen Content mit Deinen Geofence-Zonen.

Doch zurück zum Marketing: Welche Zielgruppe ist wann, wo unterwegs und welche Inhalte sind für sie an diesen Positionen relevant? Geofencing erlaubt es, potentielle Kunden genauer, persönlicher und kontextbezogener anzusprechen. Und im weiteren Schritt lassen sich Erkenntnisse für künftige Kampagnen gewinnen, Daten in Echtzeit erfassen und Inhalte, wie Preise, Hinweise zu Öffnungszeiten oder Navigationshilfen, dynamisch anpassen. Der Kunde wird auf seiner analogen Reise - z.B. als Tourist durch neue Städte, Inseln, Länder oder als Neukunde in unbekannten Einkaufspassagen - begleitet und unmittelbar mit relevanten Informationen digital versorgt. Laut Google haben sich z.B. die Near-Me-Anfragen in 2017 verdoppelt.

Der Einsatz von Geofencing im Einzelhandel muss neben finanziellen dann vor allem echte Vorteile bringen: wie z.B. Zeitersparnis, Orientierung, Bequemlichkeit, Spaßfaktor. Den Einkauf erleben steht hier im Fokus. Die Nutzer fühlen eine persönliche Wertschätzung, wenn sie mit echten, relevanten Informationen und Services vor Ort in Kontakt kommen. Der Nutzen stellt demnach die Grundvoraussetzung für die Akzeptanz von Geofencing dar.

Geofencing sofort - ohne Programmieraufwand - umsetzen

Eine Erinnerung, eine Alarm-Meldung, eine Navigationshilfe auf einem Kartenausschnitt: Zur Ausführung der zum Teil hochkomplexen Funktionen ist eine Software notwendig. Zur Darstellung auf z.B. einem Smartphone ist - unabhängig vom Betriebssystem - eine App erforderlich. Mit der Proximity Plattform wingu ist es in 3 Schritten möglich, Geofencing mit hochkomplexem Content und Location based Service zu verknüpfen. Integriere dazu das iOS und Android SDK in Deine mobile Besucher-App oder nutze die wingu whitelabel App. Konfiguriere auf der wingu Plattform die Geofence-Zonen; 25m x 25m, 50m x 50m oder 100m x 100m um Deine GPS-Koordinaten herum. Und zum Schluss erstellst Du im CMS der wingu Plattform die Texte, Formulare, Videos oder Bilder und verknüpfst sie mit den Geofence-Zonen. Fertig.

Bring’ Deinen standortbezogenen Content an Locations weltweit und starte jetzt Dein Geofencing-Projekt mit wingu - proximity platform. Mit wingu ist es sehr einfach, Proximity-Technologien, wie Beacon, Eddystone, Geofence, QR-Code, NFC-Tag, einzusetzen. Du erstellst Inhalte für standortbezogene Dienste und steuerst diese über Deine Apps oder Webapplikationen aus. Mehrsprachige Inhalte, Content-Zeitplaner, Integration von Drittanwendungen: Mit Deinem Abonnement erhältst Du Zugang zu einer kompletten Proximity-Plattform mit benutzerfreundlichem CMS und Analysetools. Du selbst brauchst keine Programmierkenntnisse.

NFC - Near Field Communication: Was ist das?

 Location based Service via  NFC  Chip. Mehr Infos zum  Einsatz im Showroom .

Location based Service via NFC Chip. Mehr Infos zum Einsatz im Showroom.

NFC - die drei Buchstaben stehen für Near Field Communication, die sich wortwörtlich in “Nahfeldkommunikation” übersetzen lassen. NFC basiert auf RFID-Technologie (radio-frequency identification), also elektromagnetischer Induktion mittels loser gekoppelter Spulen. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt maximal 424 KByte/s. Für die Übertragung von Informationen wird der Hochfrequenz-Bereich von 13,56 MHz international freigegeben; ist allerdings nur über kurze Distanzen von wenigen Zentimetern möglich (ca. 1-4 cm).

NFC - Near Field Communication: Wie funktioniert das?

Die Lokalisierung, Identifizierung und Übertragung von Informationen zwischen Objekten entsprechen dem Sender-Empfänger-Prinzip; der Austausch findet zwischen einem passiven NFC-Chip (NFC-Tag) und einem auf Smartphones vorinstallierten NFC-Reader statt. Die gespeicherte Funktion wird ausgelöst, wenn der Chip mit dem Smartphone aus nächster Nähe über Berühren bzw. Auflegen aktiviert wird. Diese Geste wird Tappen genannt.

Die verschiedenen Chip-Typen unterscheiden sich vor allem in ihrer Speicherkapazität, sowie Verschlüsselung und im Schreibschutz.

 

Vorteile der Near Field Communication

Mit einer Dicken von nur einem Millimeter sowie einem Zentimeter großen Durchmesser lassen sich die NFC-Tags nahezu überall anbringen. Die unmittelbare Nähe zwischen Chip und Reader macht die NFC-Technologie vor Hackerangriffen oder Störungen besonders sicher. Ein passiver NFC-Tag besitzt keine eigene Energiequelle; ist aber energiesparend und somit keine Belastung für das Smartphone-Akku. Außerdem: Der User entscheidet aktiv, welche Informationen er abruft und stimmt im Wesentlichen jeder Transaktion zu. Pull statt push.

 

Was kosten NFC-Chips?

NFC-Tags sind in oder auf nahezu jedem Objekt oder Medium platzierbar. Sticker, Schlüsselanhänger, Karten: Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Größen. Anschaffungskosten für die Hardware bewegen sich im unteren Centbereich. Zur Einhaltung des CI kannst Du die Tags individuell gestalten. Zusatzkosten entstehen in diesem Fall für Gestaltung und Druck.

 

Objektbasierter Inhalt oder Service via NFC-Chip  

Die oftmals geringe Übertragungsrate eines NFC-Chips reicht lediglich, um kleinste Datenmengen zu verschicken oder zur Verifizierung abzugleichen. Sie dienen also als Zugriffsschlüssel, z.B. beim bargeldlosen Zahlungsverkehr (mobiles oder kontaktloses Bezahlen via Girogo, Paypass, Visa payWave, Apple Pay, Google Pay), als papierlose, digitale Eintrittskarte (Ticketing) oder bei der Abrechnung von Beförderungsdienstleistungen (Touch and Travel). Typische Anwendungsfelder finden sich auch im Industriebereich, z.B. bei der Zugangskontrolle oder bei mobilen Wartungsrundgängen. Scannt der Techniker an einem bestimmten Kontrollpunkt den montiertem oder geklebtem NFC-Tag mit einem NFC-Lesegerät öffnen sich alle wichtigen Daten zum Wartungsobjekt.

  Objektbasierte Inhalte und Service via NFC-Chip: Sofort einsetzen. Ohne Softwareentwicklung.

Objektbasierte Inhalte und Service via NFC-Chip: Sofort einsetzen. Ohne Softwareentwicklung.

Komplexe Funktionen, z.B. das Aussenden von hochwertigem Content, Services oder Interaktionen, die dabei ausgelöst werden, werden vorab in einer Cloud definiert. NFC-Chip werden z.B. in Sportbekleidung eingenäht oder in Bilderrahmen von Poster eingebaut: In beiden Fällen ermöglicht die Technologie Interaktionen mit den Nutzern, sowie das Streaming bzw. Herunterladen von Inhalten. Nach einer Berührung des Chips mit dem Smartphone können die Sportinteressierten auf exklusives Material zugreifen, etwa ein Video davon, wie die Spieler vor einem Spiel an der Arena ankommen oder Spotify-Playlists der Sportler. Außerdem können sich die Nutzer neue Produkte noch vor deren offiziellem Verkaufsstart sichern. Auch sogenannte Smart Poster mit Ankündigungen zu Veranstaltungen könnten intelligenter gestalten werden, z.B. mit Fahrplänen oder Wegbeschreibungen zum Veranstaltungsort, mit Vorbestellungen für Tickets, mit der Anmeldung zum Newsletter, mit einer Erinnerungsfunktion verknüpft mit dem Kalender u.v.m.

Im Bereich Smart Home können über NFC-Chips Haushaltsgeräte gesteuert werden: Vor dem Schlafengehen das Telefon lautlos stellen, beim Einsteigen ins Auto die Navi-App aufrufen oder automatisch eine SMS schicken, wenn man zu Hause angekommen ist. Lies hier über den Einsatz von NFC im Showroom: Der Veranstalter einer Möbelmesse hat Produktdetails, Ausstattungsvarianten und Konfigurationsservice in seiner mobilen Besucher-App zur Verfügung gestellt.  

 

Worauf ist bei der Implementierung von NFC zu achten?

Die Benutzer benötigen ein NFC-fähiges Smartphone, ältere iOS-Geräte beispielsweise unterstützen die Technologie nicht. Diese Tabelle gibt Dir einen Überblick über bereits erschienene NFC-fähige Mobiltelefone; z.B. während die auf iOS-Betriebssystem laufenden iPhones die NFC-Funktion erst ab Version 6s (2015) werksmäßig erhielten, führten Google (2010), Nokia (2011), Sony (2012), Blackberry (2011), LP (2012), Samsung (2012) und HTC (2012), also auf Android oder Windows basierten Smartphones deutlich früher ein. Wichtig ist, dass die Nutzer klare Handlungsanweisungen, wie z.B. “Tap hier!” oder über das NFC-Symbol einen Hinweis auf die dahinter liegenden Funktionen erhalten.

Bring’ Deinen standortbezogenen Content an Locations weltweit und starte jetzt Dein NFC-Projekt mit wingu - proximity platform. Mit wingu ist es sehr einfach, Proximity-Technologien, wie Beacon, Eddystone, Geofence, QR-Code, NFC-Tag, einzusetzen. Eine Übersicht über die verschiedenen Proximity-Technologien findest Du hier. Du erstellst Inhalte für standortbezogene Dienste und steuerst diese über Deine Apps oder Webapplikationen aus. Mehrsprachige Inhalte, Content-Zeitplaner, Integration von Drittanwendungen: Mit Deinem Abonnement erhältst Du Zugang zu einer kompletten Proximity-Plattform mit benutzerfreundlichem CMS und Analysetools. Du selbst brauchst keine Programmierkenntnisse.