Checkliste: Der Einstieg in Dein Proximity Projekt

Neueste Proximity Technologien werden sich durchsetzen, wenn sie von potentiellen Adressaten akzeptiert und genutzt werden. Es ist zu erwarten, dass Smartphone-Nutzer die Kontrolle darüber behalten wollen, welche Informationen sie auf ihrem eigenen Gerät erhalten und lesen wollen. Auch, wenn diese an dem jeweiligen Ort relevant und sinnvoll sind. Der Erfolg Deines Proximity Projektes liegt also im umsichtigen Einsatz von Beacon, Geofence, NFC & Co.

Um Dir den Einstieg in die Welt des Proximity etwas zu erleichtern, findest Du hier eine Handlungsempfehlung. Es ist eine Checkliste geworden, die vor allem Fragen der Strategie, der Konzeptionierung und des Monitorings in den Fokus stellt. Denn: Technische Herausforderungen nehmen wir Dir mit unserer Proximity Plattform weitgehend ab. So unsere Motivation und Vision.

1. Ziel & Strategie Deines Proximity Projektes

  • Überprüfe die Wertschöpfungsketten und Vertriebswege darauf, wo absichtsvolle Momente mit Deinen Kunden, Partnern, Dienstleistern oder Mitarbeitern vorhanden sind. Absichtsvolle Momente sind Mikro-Momente der Entscheidung. Spontane Augenblicke, in denen sie uns ihr Display zur Verfügung stellen und sich bereit erklären, sich unterhalten bzw. leiten zu lassen. 

  • Prüfe den Zugang zu diesen Orten, Plätzen und Räumen: Wo kann ggf. Hardware angebracht werden? Wo müssen eventuell die Begrenzung rein digital über Geofencing-Zonen definiert werden?

  • Formuliere klare Ziele: Was soll genau hier erreicht werden, wann ist Dein Proximity Projekt ein Erfolg, wie kann der Erfolg gemessen werden?

2. Transparenz & Teilhabe

  • Denke abteilungsübergreifend: Kann der Vertrieb, das Marketing, die Werbung, das Costumer Relationship Management mit in das Proximity Projekt eingebunden werden?

  • Baue Organisationsstrukturen auf. Weise Verantwortlichkeiten und Deadlines zu: Wer macht was bis wann?

3. Infrastruktur & Daten für Dein Proximity Projekt

  • Welche (Kunden-, Produkt-, Lager-) Daten sind vorhanden, die zur Pflege der Kommunikation und Kundenbeziehungen über Proximity Technologien dienen könnten?

  • Wer hat Zugang zu diesen Daten: Wer hat die Datenhoheit? Ggf. Privacy und Anforderungen der DSGVO klären!

  • Über welchen Distributionsweg soll Dein Location based Content und Location based Service angeboten werden? Eventuell über die App eines Drittanbieters im Sinne einer Partnerschaft?

4. Ressourcen & Kompetenzen

  • Die Erwartungen, Bedürfnisse und Verhalten der “neuen” Konsumenten-Generation ist von einer permanenten Konnektivität geprägt. Mit dem Einsatz von Proximity Technologien etablieren sich auch neue Denk-, Kauf- und Lernweisen; neue Kommunikations-Kanäle und Geschäftsmodelle entstehen: Diese müssen getestet, analysiert und geschult werden. Welche Weiterbildungen und Workshop helfen Dir und Deinem Team?

  • Auch die langfristige Pflege dieser Kompetenzen sollte über regelmäßige, interne Schulungen gesichert werden. Wer verantwortet diese?

Um das volle Potential von Proximity Lösungen auszuschöpfen, ist es unumgänglich, diese in den Marketingmix zu integrieren. Ohne Hinweise auf Produktangebote oder Services, die durch Technologien, wie Beacon oder NFC “versteckt” sind, machen Kampagnen keinen Sinn oder werden gar nicht entdeckt. So liegt doch ein wesentlicher Vorteile darin, dass Proximity Technologien die Offline- und Online-Welten miteinander verknüpfen können. Und oftmals auch müssen.

SaaS: Software mieten statt selber bauen

Vermieden werden sollte - wie überall - blinder Aktionismus. Denn nicht jeder Hype formuliert sich später zu einem Trend. Unseren Kunden und Workshop-Teilnehmern empfehlen wir, sich erstens Experten ins Haus zu holen und von externen Ressourcen zu schöpfen, sich zweitens auf die wesentliche Frage konzentrieren, welche Proximity Technologien und Tools tatsächlich zum Business, zum Geschäftsmodell und zur bestehenden Infrastruktur passen bzw. zusammenpassen. Und drittens: Den Development-Vorsprung und Service von Software as a Service Plattformen zu nutzen. Langfristig ist es wirtschaftlicher, Software zu mieten als sie selber zu bauen.

wingu - proximity platform

Mit wingu ist es sehr einfach, Proximity-Technologien, wie Beacon, Eddystone, Geofence, QR-Code, NFC-Tag, einzusetzen. Du erstellst Inhalte für standortbezogene Dienste und steuerst diese über Deine Apps oder Webapplikationen aus. Mehrsprachige Inhalte, Content-Zeitplaner, Integration von Drittanwendungen: Mit Deinem Abonnement erhältst Du Zugang zu einer kompletten Proximity-Plattform mit benutzerfreundlichem CMS und Analysetools. Du selbst brauchst keine Programmierkenntnisse.

Michael Wolf

wingu AG, 210 Spaldingstraße, Hamburg-Mitte, HH, 20097, Germany