Location based Content ist nicht zwangsläufig Push

Wir räumen mit einem Vorurteil auf! Beim Aussteuern von Location based Content bist Du methodisch nicht allein auf Push-Nachrichten beschränkt. Beim Proximity Marketing und beim Location based Marketing stehen Dir ebenso Pull-Strategien zur Verfügung.

Beide Vorgehensweisen - Push wie Pull - sind wesentliche Bestandteil einer Marketingstrategie, die Deine Kunden zum Erwerb eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Services bewegen können. Aber: So verschieden Käufertypen sind, so unterschiedlich wollen sie angesprochen und unterhalten werden. Wer glaubt, beim Aussteuern von Location based Content nur auf Push-Nachrichten beschränkt zu sein, der irrt.

Push vs. Pull: Auch eine Frage der Proximity Technologie

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Der Pull-Ansatz: Unterstützt wird diese Haltung u.a. beim physical web von Google. D.h. Du hinterlegst Deinen Location based Content für die Umgebung bzw. Position proaktiv, indem Du ihn z.B. mit einem Eddystone-Beacon verknüpfst. Der mobile Passant entscheidet, ob er den Content abruft. Oder nicht. Er muss dazu keine App downloaden und deren Richtlinien zustimmen. Bei produkt- bzw. positionsbezogenen Informationen auf einem NFC-Tag muss er das Aussenden sogar aktiv veranlassen, indem er sein Smartphone auf den Sticker legt.

Das bedeutet aber auch, dass es wenig Daten über die mobilen Devices in der Reichweite Deiner jeweiligen Location gibt und daher kaum die Möglichkeit besteht, personalisierte oder individualisierte Services auszusenden. Gezählt werden nur die tatsächlichen Hits. Es ist also unverzichtbar, den Kontext des Ortes relevant und sinnvoll zu beantworten und den Location based Service interessant und wirksam anzuteasern, um die Öffnungsraten des Browsers signifikant zu erhöhen.  

Im Vergleich dazu der Push-Ansatz: In dem Moment, in dem ein fähiges Devices sich in Reichweite Deiner Location hinein begibt oder sie verlässt, werden den Nutzern Informationen oder Funktionen zur Verfügung gestellt. Ist dieser Location based Content mit Beacon oder Geofence - bei Smartphones mit Android-Betriebssystem auch Eddystone-Beacon möglich - verknüpft, bildet die App eine kurze Push-Benachrichtigung darüber ab, dass dieser Content abgerufen werden kann.
Es ist zu erwarten, dass der Smartphone-Besitzer darüber Kontrolle behalten möchte. Die Herausforderung besteht also darin, dass Du sie mit qualifiziertem, kontextsensitiven Informationen überzeugst. Bisher kleingliedrige Push-Nachrichten können z.B. durch ansprechend gestaltete Inhalte und komplexe Services abgelöst und alle verfügbaren Kundendaten, z.B. über eine SAP-Schnittstelle, in die Analyse und Aufbereitung des Location based Services mit eingebunden werden.

wingu - proximity platform: Geeignet für beide Strategien.

Mit wingu ist es sehr einfach, Proximity-Technologien, wie Beacon, Eddystone, Geofence, QR-Code, NFC-Tag, zum Laufen zu bringen. Unabhängig davon, ob Du den Pull- oder Push-Ansatz verfolgst. Du erstellst Inhalte für standortbezogene Dienste und steuerst diese über Deine Apps oder Webapplikationen aus. Mehrsprachige Inhalte, Content-Zeitplaner, Integration von Drittanwendungen: Mit Deinem Abonnement erhältst Du Zugang zu einer kompletten Proximity-Plattform mit benutzerfreundlichem CMS und Analysetools. Du selbst brauchst keine Programmierkenntnisse.

Michael Wolf

wingu AG, 210 Spaldingstraße, Hamburg-Mitte, HH, 20097, Germany