QR-Codes als Proximity Technologie einsetzen

wingu_web_triggers_QR_code.png

Was ist ein QR-Code?

Die QR-Codierung (Quick Response) wurde 1994 von Denso Wave für die Logistik in der Automobilindustrie entwickelt. Die 2-D-Matrix besteht aus einem Quadrat mit schwarzen und weißen Feldern, die Daten binär darstellt und dreifach redundant innerhalb des Codes hinterlegt. Je mehr Informationen im Code hinterlegt werden sollen, umso größer ist das Quadrat. Maximal können 177 x 177 Felder-Elemente genutzt werden.

Wie funktioniert ein QR-Code?

Um einen QR-Code zu dechiffrieren, wird er von einem QR-Code-Scanner oder von der Kamera eines Smartphones mit QR-Code-Lesesoftware (ab iOS 11) eingelesen. Bei Samsung versteckt sich der QR-Code-Scanner als Erweiterung im "Internet"-Webbrowser. Bei Huawei funktioniert der Scanner über die Galerie-App, nachdem der QR-Code zuvor fotografiert wurde. Die Software ermittelt die hinter dem QR-Code liegende URL (meist als Short-Link), leitet auf diese Zieladresse weiter und bildet den entsprechenden Webinhalt ab. Zur Generierung des QR-Codes benötigst Du einen Code-Generator, der die druckfähige 2-D-Matrix erstellt.

Über den Einsatz von QR-Codes im Marketing

Zusätzliche Produktinformationen im Schaufenster, Coupons und Rabatt-Aktionen in Printmedien, wie Magazine, Postkarten, Flyer: Der Einsatz von QR-Codes wird u.a. zur Erhöhung des Abverkaufs genutzt. Auf Plakaten, Bauschildern oder Werbestelen sind oftmals Kontaktdaten bzw. mobile Visitenkarten hinterlegt. Auch bei der Darstellung von Bordkarten, Fahr- oder Benutzerkarten finden QR-Codes ihre Anwendung.

2 wesentliche Vorteile von QR-Codes

Die Anwendung wird von jedem mobilen Betriebssystem unterstützt. Der Nutzer benötigt entweder eine scanfähige Kamera oder eine App, die über die Lese- bzw. Dekodierungssoftware verfügt. Der Einsatz erfordert kaum Zusatzkosten, allenfalls Printkosten, um den QR-Code auf einem Drittmedium - wie auf Plakate, Foldern, Werbestelen - sichtbar zu machen.

Was ist bei der Implementierung von QR-Codes wichtig?

Bei der Darstellung des Codes ist eine Kantenlänge von mindestens 2,5 Zentimeter nötig, um die Lesbarkeit zu gewährleisten. Das Medium, auf dem der QR-Code angebracht ist, sollte keine spiegelnde Oberfläche und möglichst viel Kontrast haben.

Die Daten im QR-Code sind durch einen fehlerkorrigierenden Code geschützt. Der Verlust bzw. die Unlesbarkeit von 30% des Codes werden toleriert; der Code kann dann immer noch eindeutig dem jeweiligen Inhalt zugewiesen werden.

Auch wenn es mittlerweile farbige Codes gibt, wirkt die quadratische Matrix - im Hinblick auf Ästhetik und auf den Wunsch nach Einhaltung des CI - etwas sperrig und wenig gefällig.

Seitdem die Scanfunktion in der Kamera des neuen iPhones integriert ist, erfährt der QR-Code in Europa ein Revival. Das Prinzip des QR-Codes ist weit verbreitet, seine Handhabung muss nicht ausführlich erklärt werden: Nicht selten sollten aber Sinn und Nutzen konkret benannt werden, um die Smartphone-Besitzer zu motivieren, die App zu öffnen bzw. den QR-Code mit der Kamera einzulesen.

Das optimale Verhältnis von Größe des QR-Codes und Abstand des Scanners beträgt 1 zu 10.

Es muss zum Auslesen des QR-Codes ausreichend Netzabdeckung gewährleistet sein; der Code sollte auf eine mobil optimierte Seite weiterleiten.

QR-Codes und Landingpage auf wingu erstellen

Ohne aufwändige Programmierung einer Landingpage: Auf der Proximity Plattform wingu kannst Du über den integrierten Code-Generator einen QR-Code erstellen, ausdrucken und an Deinem POS oder Produkt positionieren. Der QR-Code fungiert ebenso als Lokalisierungstrigger, wie Geofence, Beacons oder Eddystones. Du verknüpfst den QR-Code mit Deinen Inhalten, Funktionen oder Interaktionen.

Scannen Deine mobilen Kunden den QR-Code ein, wird ihnen der Content direkt auf dem Smartphone angezeigt. Mit Hilfe der Analysetools erfährst Du anschließend, wie viele Smartphones Deinen QR-Code ausgelesen haben.

Michael Wolf

wingu AG, 210 Spaldingstraße, Hamburg-Mitte, HH, 20097, Germany