NFC Datenübertragung per Berührung

Bei der Datenübertragung von Gerät zu Gerät gibt es alterativ zur Bluetooth-Funk-Verbindung oder dem W-LAN-Netz die Möglichkeit mittels NFC - also Near Field Communication basierend auf die RFID-Technologie (radio-frequency identification) per elektromagnetischer Induktion.

NFC: Datenübertragung per Berührung

NFC: Datenübertragung per Berührung

Ein kleines NFC-Glossar

NFC-Tag: passiver Chip, der Kontakt zu NFC-Transmittern, wie Smartphone oder Tablet, herstellt

NFC-Reader: vorinstallierte Hardware auf den NFC-Transmittern, die den NFC-Tag lokalisiert, erkennt und liest

Tappen: Berührung zwischen Tag und Transmitter

 Hier erfährst Du mehr über die NFC Technologie.

 

Aktivieren der NFC Funktion auf dem Smartphone

Um die Funktion bei Android-Geräten einzuschalten, gehst Du auf Einstellungen und aktivierst die Funktion „NFC“; oft versteckt sie sich hinter dem Menüpunkt „Weitere Einstellungen“. Schalte gegebenenfalls unter „NFC“ auch die Funktion „Android Beam“ oder „S Beam“ ein, dann ruft Dein Handy auch größere Dateien ab.  

Bei Windows-Smartphones öffne die Einstellungen und tippe auf Tap & Senden (Windows Phone 8.0) oder NFC (8.1). Aktiviere den Schalter unter „NFC-Freigabe“ beziehungsweise „Zum Senden berühren“.

Seit Auslieferung des iPhone 6 sind auch die neueren Apple Smartphone Modelle mit NFC Funktionen ausgestattet, waren sie zunächst jedoch für den hauseigenen Bezahldienst Apple Pay vorbehalten. Ab dem iPhone 7 ist es möglich, nahezu jeden NFC-Tag auszulesen: In Kombination mit entsprechenden Apps inklusive NFC-Reader kannst Du NFC-Tags mit dem iPhone scannen. Das Beschriften von NFC-Tags mit eigenen Inhalten erlaubt Apple jedoch weder Entwicklern noch Nutzern. 

Vorteile von NFC-Tags gegenüber Beacon

Mit der wingu – proximity platform ist es möglich, dass Du Location based Content oder auch hochwertigen, ortsrelevanten Service an NFC-Tags aber auch an andere Lokalisierungstechnologien, wie Beacon, Eddystone, Geofence oder QR-Codes, verknüpfst. Um Dir die Entscheidung zu erleichtert, ob NFC-Tags besser zu Deinem Projekt bzw. zu Deiner Anwendung passt, haben wir Dir eine kleine Übersicht der Vorteile von NFC-Tags gegenüber Beacon zusammengestellt.

Im Vergleich NFC vs. Beacon ist das Szenarium entscheidend: Push oder Pull?

Im Vergleich NFC vs. Beacon ist das Szenarium entscheidend: Push oder Pull?

1.     Push versus Pull: Während ein Beacon permanent seine Position und Kennung funkt und die damit verbundenen Funktionen und Inhalte – auch unaufgefordert – auf Zielgeräte ausliefert bzw. zur Verfügung stellt, entscheiden die Nutzer bei NFC-Tags aktiv, ob sie die Informationen abrufen möchten oder nicht. Denn erst mit dem Tappen – also dem Berühren und willentlichem Zustimmen – wird der Location based Service sicht- und nutzbar. Die Einsatzszenarien werden verschieden sein. Es ist aber anzunehmen, dass der Location based Content via NFC-Tags deutlich weniger auf Ablehnung oder Ignoranz stößt.

2.     Die Distanz: NFC wurde ursprünglich als Standard zum kontaktlosen Bezahlen entwickelt, die Reichweite wurde daher bewusst auf wenige (1-4) Zentimeter begrenzt. Dadurch wird gewährleistet, dass nicht unbeabsichtigt bezahlt wird, sobald man sich in der Nähe einer Kasse aufhält. Auch soll sichergestellt werden, dass die Verbindung besser vor Hackerangriffen geschützt ist. iBeacon hingegen wurde entwickelt, um Menschen in der Nähe eines Geschäfts oder innerhalb eines Geschäfts Werbenachrichten senden zu können. Für diesen Zweck ist die Reichweite von 2 bis 100 Meter deutlich besser geeignet.

 

3.     Die Kompatibilität: iBeacon ist mit iPhones und Smartphones mit einem Betriebssystem ab Android 4.3 oder höher kompatibel. NFC hingegen wurde von Apple zunächst nicht unterstützt, dafür aber von allen anderen Herstellern. Geschätzt etwa 31 % aller Smartphone verfügen über die NFC Funktion per Auslieferung.

 

4.     Die Anschaffungs- und Wartungskosten: Je nach Hersteller, nach Material, nach Beschaffenheit und den zusätzlichen Sensor-Funktionen der Beacon variieren die Anschaffungskosten stark; einfache Ausstattungen für z.B. den Einzelhandel gibt es ab 12 €. Für den Industriebereich werden Beacon oftmals mit robusteren Gehäusetypen und Sensorleistungen speziell angefertigt. Einzelne Beacon können kinderleicht selbst positioniert und ausgemessen werden. Für die fachgerechte Installation größerer Mengen in Lager, Archiven und Filialen werden auch Servicepakete zu Festpreisen angeboten. Folgekosten entstehen für Beacon auf Batteriebasis durch den Austausch nach 2 bis 5 Jahren; das ist je nach Kapazität der einzelnen Batterie unterschiedlich. Mehr über Anschaffungskosten und Handling findest Du in unserem Artikel „Was sind Beacons?

NFC-Tags hingegen sind schon für wenige Cents verfügbar. Vor allem wenn Du größere Mengen benötigst, sind NFC-Tags die deutlich günstigere Variante. NFC-Tags besitzen keine eigene Energiequelle, also entfallen auch die Wartungskosten durch Batterie-Austausch etc.

 

Eine übersichtliche und aussagekräftige Illustration Beacon versus NFC-Tags haben wir hier gefunden. Wenn Du besser verstehen willst, welcher Trigger-Typ neben Beacon, NFC-Tags noch gut zu Deiner Anwendung passen könnte, schau Dir unsere Trigger-Tabelle an?

  

Location based Content via NFC

Location based Content an einen NFC-Tag zu heften, gelingt Dir mit wingu – proxmity platform. Im CMS verknüpfst Du mit wenigen Klicks den NFC-Chip z.B. mit hochwertigen Inhalten aus Bildern, Texten, Videos, oder komplexeren Formular. Außerdem konfigurierst Du Deinen NFC-Tag, wann und wie lange soll er aktiv sein und zu welchen Inhalten verlinken etc. Um dies, oder auch entsprechende Analysedaten, wie Reichweite und Verweildauer, zu nutzen, stehen Dir entsprechende API (Programmierschnittstellen) und SDKs (programmierbereite Basissoftware) für iOS, Android und PHP bereit.

Bring’ Deinen standortbezogenen Content an Locations weltweit und starte jetzt Dein NFC-Projekt mit wingu - proximity platform. Mit wingu ist es sehr einfach, Proximity-Technologien, wie Beacon, Eddystone, Geofence, QR-Code, NFC-Tag, einzusetzen. Eine Übersicht über die verschiedenen Proximity-Technologien findest Du hier. Du erstellst Inhalte für standortbezogene Dienste und steuerst diese über Deine Apps oder Webapplikationen aus. Mehrsprachige Inhalte, Content-Zeitplaner, Integration von Drittanwendungen: Mit Deinem Abonnement erhältst Du Zugang zu einer kompletten Proximity-Plattform mit benutzerfreundlichem CMS und Analysetools. Du selbst brauchst keine Programmierkenntnisse.